CO₂-Fresser im Meer

Vor etwa 3000 Millionen Jahren entdeckten die Bakterien, dass man mit dem reichlich vorhandenen CO2 etwas anfangen kann. Sie fraßen es einfach.
Als Verdauungsprodukt schieden sie Sauerstoff (O2) aus. Je mehr CO2 die Bakterien fraßen, desto mehr Sauerstoff entstand.
In den oberen Luftschichten bildete sich aus dem Sauerstoff Ozon (O3), das vor UV-Strahlen schützt. Ohne Ozon wäre das Leben nicht weit gekommen.

Erste „Algen“

Stromatolithen (Schichtsteine) entstehen im flachen Wasser unter dichten Matten von bläulich-grünen Bakterien. Sie sind die ältesten Zeugnisse von primitiven „Algen“.
Auch heute noch wachsen in entlegenen Gewässern Stromatolithen, etwa in der Shark Bay in Australien oder auch am Toten Meer.

CO2 und Wasser

CO2 löst sich gut in Wasser und wird dabei zu Kohlensäure. Je kühler das Wasser, desto leichter nimmt es CO2 auf. Es nährt Algen und Wasserpflanzen. Wer schöne Wasserpflanzen will, sollte sie gut mit CO2 füttern. In professionellen Gewächshäusern werden Tomaten und anderes Gemüse systematisch mit CO2 „gedüngt“.

Kapitel 3